Agnes Miegel – deutsche Schriftstellerin, Journalistin und bedeutende Balladendichterin

Agnes Miegel (Lebensrune.png 9. März 1879 in Königsberg; Todesrune.png 26. Oktober 1964 in Bad Salzuflen) war eine deutsche Schriftstellerin, Journalistin und bedeutende Balladendichterin.

„Mutter Ostpreußen“ Agnes Miegel (1879 – 1964)

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Die frühen Jahre

Agnes Miegel wurde am 9. März 1879 in Königsberg als Tochter einer angesehenen ostpreußischen Kaufmannsfamilie geboren. Zunächst wollte sie Lehrerin werden, reiste dann oft und war von 1920 bis 1926 an der Königsberger „Ostpreußischen Zeitung“ tätig. Seither lebte sie nur noch von ihrem dichterischen Schaffen.

Ihre ersten Balladen veröffentlichte Börries von Münchhausen in seinem „Göttinger Musenalmanach“ von 1898. Herb und eindringlich ist der Grundton aller ihrer Dichtungen, ob sie nun zarte Empfindungen des Herzens oder die erschütternde Wucht schwerer Schicksale schildert. Jedes ihrer Werke wurzelt in Gegenwart und Vergangenheit ihrer ostpreußischen Heimat.

Die Veröffentlichung der „Gedichte“ (1901), der „Balladen und Lieder“ (1907) sowie der „Gedichte und Spiele“ (1920) hatten ihren literarischen Ruhm begründet. Auch wurde sie durch die Reihe von Erzählungen „Spaziergänge einer Ostpreußin“ bekannt. Im Jahre 1916 erhielt sie den Kleist-Preis.

Als die Universität Königsberg (Albertina) Agnes Miegel im Jahre 1924 die Ehrendoktorwürde anlässlich des 200. Geburtstages Immanuel Kants verlieh, befand sich die Dichterin bereits auf einem ersten Höhepunkt ihres Schaffens. Im selben Jahr war Agnes Miegel in Wien der Mejstrik-Preis zuerkannt worden und die Literaturkritik feierte sie schon damals als größte deutsche Balladendichterin oder auch als die größte lebende deutsche Lyrikerin überhaupt. Einige ihrer Gedichte wurden von Herbert Brust vertont. In Elbing erhielt die Agnes-Miegel-Schule ihren Ehrennamen.

Gedicht

Flieder

Die Nacht ist gar zu dunkel.
Durch mein Zimmer zieht
der Fliederduft wie ein süßes
trauriges Liebeslied.

Ich hab das Beten vergessen,
die Bitten weiß ich nicht.
Immer schmeichelt der weiche
Duft um mein Gesicht.

Ich sitze wach im Dunklen
und weine vor mich hin;
zitternd und ganz verstohlen,
weil ich so einsam bin.

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Nationalsozialismus

Während der Zeit des Nationalsozialismus war Miegel eine bekennende Verehrerin Adolf Hitlers. Sie wurde bereits 1933 Mitglied in der Deutschen Akademie der Dichtung und war seit 1937 Mitglied der NS-Frauenschaft und seit 1940 Mitglied der NSDAP.

„In der Woche des Deutschen Buches vom 4.–11. November 1934 führte die Jugendgruppe in der Reichsamtsleitung der NSKG in Verbindung mit dem Gebiet Berlin der Hitlerjugend eine Dichterwoche durch unter dem Thema ‚Junge Generation und Dichtung‘. Es lasen mit großem Erfolg in den verschiedenen Stadtteilen folgende Autoren: Hans Friedrich Blunck (in Charlottenburg), Friedrich Griese (in Tempelhof), Josef Magnus Wehner (in Wilmersdorf), Agnes Miegel (in Steglitz), Hans Schwart (in Pankow), Wolfram Brockmeier (in Moabit), Herbert Böhme (in der Innenstadt). Abschließend sprach Carl Maria Holzapfel. Die NS.-Kulturgemeinde zeigte während der Deutschen Buchwoche in Zusammenarbeit mit der Reichsjugendbücherei im Preußenhaus eine Hindenburg-Gedächtnisausstellung, in der das Leben und die Arbeit des verewigten Reichspräsidenten aus vielen Veröffentlichungen der deutschen und ausländischen Literatur und in persönlichen Handschriften, auch in Gemälden und Plastiken gezeigt wurde. Die Ausstellung eröffnete Reichsamtsleiter Dr. Stang.“

Miegel war auf Vortrags- und Lesereisen, bekam Ehrenbürgerschaften verliehen und publizierte eine Anzahl ihrer Werke. Im Jahre 1938 erschien auch ihr Gedicht An den Führer. Dieses Gedicht entstammt dem erstmals 1940 im Eugen-Diederichs-Verlag erschienenen Gedichtband „Ostland“, mit insgesamt 16 Gedichten, und wurde 1943 neu aufgelegt. In ihren Gedichten wird eine Hinwendung zu Blut- und Boden-Themen deutlich.

Weitere ihrer Werke sind die chorische Dichtung „Memelland“ (1935), eine Kantate zum Muttertag (1937), das Gedicht „Danzig“, in dem Agnes Miegel die Heimkehr der deutschen Gebiete ins Reich begrüßte (1939) und die Hymne „An die Reichsfrauenführerin Gertrud Scholtz-Klink“. Für ihr Schaffen wurde sie im Dritten Reich mit unzähligen Preisen geehrt. So erhielt sie die Wartburg-Rose (1933), den Herder-Preis (1935), den Goethe-Preis, den Ehrenring des „Allgemeinen Deutschen Sprachvereins“ (1935). 1939 nahm sie das Ehrenzeichen der Hitlerjugend entgegen. 1936 stiftete die NS-Kulturgemeinde eine Agnes-Miegel-Plakette.

Gedicht

An die Reichsfrauenführerin Gertrud Scholtz-Klink

Laß mit den andern Schwestern heute mich kommen,
Dir zu danken für diese Jahre des Wirkens,
Dir zu danken, daß Du so weise uns alle
Eingebaut in das Werk, das alle vereinte!

Haus, das der Führer für uns wie ein Vater erbaut hat
Das für uns Frauen dann Du, die Frau, so wohnlich gestaltet
Allen zum Heil und jeder einzeln zum Segen!
Nicht als Jugend mit Jugend – mit Jungen und Alten

Hast Du’s gefügt und hast das Schwerste gemeistert.
Die noch nie so Vereinten einmal zu einen,
Daß sie freudig dem großen Gedanken dienen,
Wie Du es vorlebst.

Und leicht ist das Lernen,
Wenn Verehrung uns lehrt u
nd tief ist die Freude,
Dann zu wissen, wie Du das eigene stille Walten der Mütter ehrst
und ihnen die erste Würde wiedergegeben, die einst sie besaßen.

Aber dies danke ich Dir
und mit mir die Meinen,
Die Kunstfertigen, die Dichtung und Teppiche weben,
Und die sinnenden, weisen und heilenden Schwestern!

Daß Du Mutter, es fühltest, auch wir sind Mütter,
Glühend danach, für das Leben des Volkes zu leben,
Und zu verströmen dafür und freudig zu dienen,
In dem Werk, das Du für uns alle gefügt hast.

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Agnes Miegel im Jahre 1901

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Einige weitere Gedichte aus jener Zeit

„Dem Führer“

„An den Führer“

„An Deutschlands Jugend“

„Ostland“
(Balladenauszug)

„Mutterherz!“
Aus der NS-Frauenwarte

„Advent“
(Handschriftlich)

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Nachkriegsjahre

Am 27. Februar 1945 musste Agnes Miegel ihr geliebtes Königsberg für immer verlassen. Die beschwerliche Flucht endete zunächst in Dänemark. Dort wurde die mittlerweile 66jährige Miegel im Internierungslager Oksböl gemeinsam mit 36.000 weiteren Deutschen interniert.

Knapp zwei Jahre nachdem ihre Flucht aus Königsberg begonnen hatte, durfte sie das Lager Oksböl verlassen und wurde am 14. November 1946 im niedersächsischen Apelern bei der befreundeten Familie von Münchhausen aufgenommen. Gemeinsam mit ihrer späteren Adoptivtochter Elise Schmidt und ihrer Freundin Heimgart von Hingst zog sie 1948 nach Bad Nenndorf.

Nach der Währungsreform verdiente sich die mittellose Miegel ihr erstes Nachkriegsgeld mit handschriftlichen Abschriften ihrer Gedichte.

Im Jahre 1949 endete ihr Entnazifizierungsverfahren mit dem Urteil „unbelastet“. Wörtlich heißt es,

„sowohl Motive wie Handlungen haben niemals NS-Geist verraten“

Die anfängliche Distanz im Nachkriegsdeutschland gegenüber Agnes Miegel und ihren Werken legte sich nun langsam. Sie konnte wieder zahlreiche Gäste empfangen und Lesereisen unternehmen.

Auf Betreiben der damaligen Regierungspräsidentin von Hannover, Dorothea Bähnisch, wurde Agnes Miegel 1953 in Bad Nenndorf eine Wohnung in einem kleinem Siedlungshaus zugewiesen mit lebenslangem Wohnrecht (zur Miete). Heute ist das Haus Sitz der Agnes-Miegel-Gesellschaft.

1952 wurde sie mit dem westfälischen Kulturpreis geehrt und erhielt 1954 die Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Bad Nenndorf. 1957 bekam sie die Ehrenplakette des Ostdeutschen Kulturrates und 1958 wurde ihr das Preußenschild der Landsmannschaft Ostpreußen überreicht.

Im Jahre 1959 erhielt sie den Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Der ehemalige sozialdemokratische Bundeskanzler Willy Brandt ehrte Agnes Miegel sogar mit seinem persönlichen Besuch in Bad Nenndorf, 1962 bekam sie den Kulturpreis der Landsmannschaft Westpreußens, die Deutsche Bundespost würdigte sie mit einer Sonderbriefmarke zu ihrem 100. Geburtstag 1979. Bis in die 70er Jahre fanden sich Agnes Miegels Werke in Deutschbüchern aller Stufen in der BRD. Miegel ging als „Mutter Ostpreußens“ und als bedeutendste deutsche Balladendichterin des 20. Jahrhunderts in die Literaturgeschichte ein.

Die Bezeichnung „Mutter Ostpreußens“ geht auf ihr folgendes Gedicht zurück, das sie Ostpreußen widmet:

Mutter Ostpreußen!

Einsame am
Brückenkopf Deutschlands,
abseits den Schwestern,
den sicher geborgenen wohnend,
über alles von deinen Kindern geliebte,
sag, was wissen die andern,
Mutter, von dir?

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Keine andere Literatin vermochte ihre Heimat Ostpreußen und das Schicksal der Millionen Vertriebenen so eindrucksvoll darzustellen wie sie. Auch ihre Erzählungen, vorzugsweise über ostpreußische Schicksale und Menschen, haben einen hohen künstlerischen Stellenwert. Aus dem eigenen Erleben der Flucht und Vertreibung heraus schenkte sie nach dem Zweiten Weltkrieg vielen Ostdeutschen Trost und Hoffnung auf eine Rückkehr in die Heimat. Agnes Miegel war bis zu ihrem Tode eine treue und bekennende Anhängerin des Nationalsozialismus.

Ihrem Wunsche nach Frieden entsprach folgendes Zitat:

„Gib am Ende meiner Wanderschaften, wenn der Abend langsam niedersinkt, daß ein Schall von Feierabendglocken süß und tröstend mir zu Ohren klingt.“

Das Museum Agnes-Miegel-Haus befindet sich in ihrem Exil in Bad Nenndorf am Agnes-Miegel-Platz 3. Dort ist das Wohn- und Arbeitszimmer so erhalten, wie Agnes Miegel es verlassen hat. In weiteren Räumen befinden sich Bilder, Fotos, Bücher sowie persönliche Gegenstände von Agnes Miegel und ihrem Umfeld. Die literarische Agnes-Miegel-Gesellschaft hat in dem von ihr betriebenen Museum ihren Sitz.

Agnes Miegel mit Willy Brandt

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An ihrem ehemaligen Wohnhaus, das die englischen Terrorbombardierungen überstand, in Königsberg in der Hornstraße 7 (derzeit: Serzanta Koloskowa) wurde ein Relief angebracht. Dort ist in deutscher und russischer Sprache zu lesen:

Und daß du Königsberg nicht sterblich bist. In diesem Hause lebte bis 1945 die deutsche Dichterin Agnes Miegel Lebensrune.png 9.3.1879 Königsberg Todesrune.png 26.10.1964.

Die ersten Zeilen des Reliefs entstammen Agnes Miegels Gedicht „Abschied von Königsberg“. (Auszug):

Wir wandern fort aus den zerstörten Gassen,
Doch wissen wir, die weinend Dich verlassen:
Wenn unsre Augen Dich nie wiedersehn,
Wenn wir vergehn mit unsrem Blut,
Mit unserm Hab und Gut,
Daß noch in Dir, o Mutter, Leben ist,
Und daß Du, Königsberg, nicht sterblich bist!

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Agnes-Miegel-Denkmal im Kurpark in Bad Nenndorf

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In Niedersachsen fand Agnes Miegel eine neue Heimat und schrieb voller Dankbarkeit an Prof. Steinacker nach Innsbruck:

„Viel Gutes und Gütiges ist mir hier in Niedersachsen noch zuteil geworden.“ 

Doch besonders in Niedersachsen wird Agnes Miegel heute im Zuge der gegenwärtigen, immer hysterischer anmutenden politischen Korrektheit verfemt und verfolgt. Namensumbenennungen von Straßen und Schulen sind „im Gespräch“ oder bereits erfolgt. Sie wird nun nach ihrer Vertreibung im Zuge einer neuen „Hexenjagd“ wiederholt zum Opfer verhetzter Gutmenschen und Linksfaschisten.

Als Grund für die Ächtung von Agnes Miegel in der heutigen BRD wird in der Hauptsache das von Miegel und weiteren 87 Künstlern unterzeichnete Gelöbnis treuester Gefolgschaft genannt. Doch das Gelöbnis wurde als Reaktion auf den kurz zuvor erfolgten Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund unterzeichnet. Dass die Künstler um Miegel mit ihrer Treuebekundung nicht allein standen, beweist eine am 12. November 1933 erfolgte Volksabstimmung, bei der 95,1 % der Deutschen ebenfalls den Austritt aus dem Völkerbund befürworteten.

Im Jahre 2008 wurde ihr Grab in Bad Nenndorf von verbrecherischen Linksextremisten geschändet.

Radierung Agnes Miegel von Heinrich Wolff

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Posthume, gegen Miegel gerichtete „Politische Korrektheit“

Jahrzehnte nach ihrem Tode wird Agnes Miegel nun auch zur Zielscheibe der bundesrepublikanischen sogenannten Zivilcourage. Systemkonforme Opportunisten fordern mittlerweile allenthalben die Umbenennung von Straßen und Örtlichkeiten, welche nach Miegel benannt sind – selbst gegen den Willen der örtlichen Bevölkerung. So wurde in Neuenkirchen (Nordrhein-Westfalen) eine von den Anwohnern des Stadtteiles St.Arnold an den Landtag gerichtete Petition gegen die Umbenennung einer nach Miegel benannten Straße vom Petitionsausschuss abgelehnt, mit der Begründung, dass die Umbenennung im Kulturausschuss [im ekelhaften, widerlichen „Judenausschuss“] der Gemeinde „demokratisch erfolgt“ sei. Die Straße heißt nun, ganz im Geiste des herrschenden Schuldkultes, „Anne-Frank-Straße“.

Gedenktafel in deutscher und russischer Sprache (Königsberg, 2009, mittlerweile entfernt)

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Denunziation und Demontage der Gedenktafel in Königsberg

Im Oktober 2014 veröffentlichte der in Königsberg lebende Deutsche Uwe Niemeier einen denunziatorischen Beitrag über Agnes Miegel in deutscher und russischer Sprache auf seiner Netzpräsenz. Daraufhin wurde die russische Staatsanwaltschaft aktiv, und nach einem Beschluß wurde im Dezember 2015 die Gedenktafel entfernt. Der Denunziant freute sich in einem weiteren Beitrag:

„Damit findet ein unrühmliches Engagement nostalgischer Deutscher, die undifferenziert an die Beurteilung der Tätigkeit der Hitlerverehrerin Agnes Miegel herangingen, ein Ende. […] Auch in der Kleinstadt Prawdinsk gab es eine Gedenkstätte für Agnes Miegel. Bei der Gelegenheit wurde auch diese Gedenkstätte für die Hitlerverehrerin abgeschafft.“

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Gedicht

Heimweh

Ich hörte heute morgen
am Klippenhang die Stare schon.
Sie sangen wie daheim,
und doch war es ein andrer Ton.

Und blaue Veilchen blühten
auf allen Hügeln bis zur See.
In meiner Heimat Feldern
liegt in den Furchen noch der Schnee.

In meiner Stadt im Norden
stehn sieben Brücken, grau und greis,
an ihre morschen Pfähle
treibt dumpf und schütternd jetzt das Eis.

Und über grauen Wolken
es fein und engelslieblich klingt
und meiner Heimat Kinder
verstehen, was die erste Lerche singt.

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„Es war ein Land“ (Gedächtnisstätte Guthmannshausen; Ausschnitt)

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Auszeichnungen und Ehrungen

  • 1916 Kleist-Preis
  • 1924 Ehrendoktorwürde der Albertus Universität Königsberg am 200. Geburtstag von Immanuel Kant
  • 1935 Ehrenring des Allgemeinen deutschen Sprachvereins
  • 1936 Johann-Gottfried-von-Herder-Preis der Stiftung F.V.S. (seit 1994 Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.)
  • 1939 Ehrenbürgerin der Stadt Königsberg
  • 1939 Ehrenzeichen der Hitlerjugend
  • 1940 Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main
  • 1952 Westfälischer Kulturpreis
  • 1954 Ehrenbürgerin der Gemeinde Bad Nenndorf
  • 1957 Ehrenplakette des Ostdeutschen Kulturrates
  • 1959 Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste
  • 1962 Kulturpreis der Landsmannschaft Westpreußen
Agnes Miegel wurde 1954 Ehrenbürgerin von Bad Nenndorf

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Werke

  • 1901 Gedichte. Stuttgart (Cotta)
  • 1907 Balladen und Lieder. Jena (Eugen Diederichs)
  • 1920 Gedichte und Spiele. Jena (Eugen Diederichs)
  • 1926 Geschichten aus Alt-Preußen. Jena (Eugen Diederichs)
  • 1926 Die schöne Malone, Erzählungen. Leipzig (Eichblatt)
  • 1927 Spiele. Jena (Eugen Diederichs)
  • 1927 Gesammelte Gedichte. Jena (Eugen Diederichs)
  • 1928 Die Auferstehung des Cyriakus, Erzählungen. Leipzig (Eichblatt)
  • 1930 Kinderland, Erzählungen. Leipzig (Eichblatt)
  • o.J. Heimat, Lieder und Balladen. Leipzig (Eichblatt)
  • 1931 Dorothee, Erzählungen. Königsberg/Pr. (Gräfe und Unzer)
  • 1932 Der Vater, Erzählungen. Berlin (Eckhart)
  • 1932 Herbstgesang, Gedichte. Jena (Eugen Diederichs)
  • 1933 Weihnachtsspiel. Königsberg/Pr. (Gräfe und Unzer)
  • 1933 Kirchen im Ordensland – Gedichte. Königsberg/Pr. (Gräfe und Unzer)
  • 1934 Gang in die Dämmerung – Erzählungen. Jena (Eugen Diederichs)
  • 1935 Das alte und das neue Königsberg. Königsberg/Pr. (Gräfe und Unzer)
  • 1935 Deutsche Balladen. Jena (Eugen Diederichs)
  • 1936 Unter hellem Himmel, Erzählungen. Jena (Eugen Diederichs)
  • 1936 Kathrinchen kommt nach Hause, Erzählungen. Leipzig (Eichblatt)
  • 1936 Noras Schicksal, Erzählungen. Königsberg/Pr. (Gräfe und Unzer)
  • 1937 Das Bernsteinherz, Erzählungen. Leipzig (Reclam)
  • 1937 Audhumla, Erzählungen. Königsberg/Pr. (Gräfe und Unzer)
  • 1937 Herden der Heimat, Erzählungen mit Zeichnungen von Hans Peters Königsberg/Pr. (Gräfe und Unzer)
  • 1938 Und die geduldige Demut der treuesten Freunde, Versdichtung. Ebenhausen bei München (Bücher der Rose, Langewiesche-Brandt)
  • 1938 Viktoria, Gedicht und Erzählung. Ebenhausen (Gesellschaft der Freunde der deutschen Bücherei)
  • 1939 Frühe Gedichte (Neuausgabe der Gedichte von 1901). Stuttgart (Cotta)
  • 1939 Die Schlacht von Rudau, Spiel. Königsberg/Pr. (Gräfe und Unzer)
  • 1939 Herbstabend, Erzählung. Eisenach (Privatdruck)
  • 1940 Ostland, Gedichte. Jena (Eugen Diederichs)
  • 1940 Im Ostwind, Erzählungen. Jena (Eugen Diederichs)
  • 1940 Wunderliches Weben, Erzählungen. Königsberg/Pr. (Langen und Müller)
  • 1940 Ordensdome. Königsberg/Pr. (Gräfe und Unzer)
  • 1944 Mein Bernsteinland und meine Stadt. Königsberg/Pr. (Gräfe und Unzer)
  • 1949 Du aber bleibst in mir, Gedichte. Hameln (Seifert)
  • 1949 Die Blume der Götter, Erzählungen. Köln (Eugen Diederichs)
  • 1951 Der Federball, Erzählungen. Köln (Eugen Diederichs)
  • 1951 Die Meinen, Erzählungen. Köln (Eugen Diederichs)
  • 1952 Ausgewählte Gedichte. Köln (Eugen Diederichs)
  • 1952–1955 Gesammelte Werke (G.W.). Köln (Eugen Diederichs)
    • Band 1: Gesammelte Gedichte
    • Band 2: Gesammelte Balladen
    • Band 3: Stimme des Schicksals (Erzählungen I)
    • Band 4: Seltsame Geschichten (Erzählungen II)
    • Band 5: Aus der Heimat (Erzählungen III)
    • Band 6: Märchen und Spiele
  • 1958 Truso, Erzählungen. Köln (Eugen Diederichs)
  • 1959 Mein Weihnachtsbuch, Gedichte und Erzählungen. Köln (Eugen Diederichs) (2. erweiterte Auflage 1984)
  • 1962 Heimkehr, Erzählungen. Köln (Eugen Diederichs)

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Quelle: Metapedia