Die nationalsozialistische Bewegung – Abschlussrede am Reichsparteitag 1934

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„Der sechste Parteitag der Bewegung geht zu Ende. Was für Millionen Deutsche, die außerhalb unserer Reihen stehen, vielleicht nur als imposantestes Schauspiel politischer Machtentfaltung gewertet wird, war für die Hunderttausende der Kämpfer unendlich mehr. […]

Als unsere Partei gerade sieben Mann hoch war, sprach sie schon zwei Grundsätze aus:

1. Sie wollte eine wahrhaftige Weltanschauungspartei sein. Und
2. Sie wollte daher kompromisslos die einzige Macht und alleinige Macht in Deutschland!

Wir mussten als Partei in der Minorität bleiben, weil wir die wertvollsten Elemente des Kampfes und des Opfersinns in der Nation mobilisierten, die zu allen Zeiten nicht die Mehrheit, sondern die Minderheit ausgemacht haben.

Und weil dieser beste Rassenwert der deutschen Nation in einer stolzen Selbsteinschätzung – mutig und kühn – die Führung des Reiches und Volkes forderte, hat das Volk sich in immer größerer Zahl dieser Führung angeschlossen und unterstellt!

Das deutsche Volk ist glücklich in dem Bewusstsein, dass die ewige Flut der Erscheinungen nunmehr endgültig abgelöst wurde von einem ruhenden Pol!

Der sich, als Träger seines besten Blutes fühlend – und dieses wissend – zur Führung der Nation erhoben hat und entschlossen ist, diese Führung zu behalten, wahrzunehmen und nicht mehr abzugeben!

Es wird stets nur ein Teil eines Volkes aus wirklich aktiven Kämpfern bestehen. Von ihnen wird mehr gefordert als von den Millionen der übrigen Volksgenossen. Für sie genügt nicht die bloße Ablegung des Bekenntnisses „Ich glaube!“, sondern der Schwur: „Ich kämpfe!“ Die Partei wird für alle Zukunft die politische Führungsauslese des deutschen Volkes sein. Sie wird in ihrer Lehre unveränderlich, in ihrer Organisation stahlhart, in ihrer Taktik schmiegsam und anpassungsfähig, in ihrem Gesamtbild aber wie ein Orden sein!

Ziel aber muss sein: Alle anständigen Deutschen werden Nationalsozialisten. Nur die besten Nationalsozialisten sind Parteigenossen! […] Es ist unser Wunsch und Wille, dass dieser Staat und dieses Reich bestehen sollen in den kommenden Jahrtausenden. Wir können glücklich sein zu wissen, dass diese Zukunft restlos uns gehört!

Wenn die älteren Jahrgänge noch wankend werden könnten – die Jugend ist uns verschrieben und verfallen mit Leib und mit Seele!

Nur dann, wenn wir in der Partei durch unser aller Zutun die höchste Verkörperung des nationalsozialistischen Gedankens und Wesens verwirklichen, wird sie eine ewige und unzerstörbare Säule des deutschen Volkes und Reiches sein. Dann wird einst neben die herrliche, ruhmreiche Armee – den alten stolzen Waffenträger unseres Volkes [das Heer] – die nicht minder traditionsgefestigte politische Führung der Partei treten, und dann werden diese beiden Einrichtungen gemeinsam den deutschen Menschen erziehen und festigen und auf ihren Schultern tragen den deutschen Staat, das Deutsche Reich! […] 

Es lebe die nationalsozialistische Bewegung, es lebe Deutschland!“

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