Der Fall Oradour: Greuelpropaganda – neu aufgewärmt

Zeitgleich mit den Siegesfeiern der heldenhaften, mutigen, friedliebenden, christlichen, sich aufopfernden Alliierten zum 50. Jahrestag der Invasion in der Normandie flimmerten mal wieder erschreckende Bilder angeblicher verbrecherischer deutscher Greueltaten über die Bildschirme: Frankreich gedachte des friedlichen Ortes Oradour, das deutsche Barbaren ohne jeden Grund verwüstet hatten – und das offizielle Deutschland schämte sich mal wieder.

Die ganze Wahrheit über Oradour

Die »re-education« – die »Umerziehung« der Deutschen als Mittel zur Niederhaltung und Auflösung unseres Volkes ist nach wie vor wirksam. Die Mehrheit des deutschen Volkes ist wehrlos der pausenlosen Lügenpropaganda ausgesetzt. Diese Mehrheit wurde bereits nach Kriegsende geboren. Ihr fehlen Vergleichs- und Informationsmöglichkeiten.

Als »Hit« der gesteuerten Greuelpropaganda präsentiert sich seit Jahren – in »sachliche Meldeformen« gepreßt oder je nach Bedarf phantasievoll ausgeschmückt und ausgewalzt – das »Massaker von Oradour «. In Kurzform lautet die gängige »story«:

»Das 800-Seelen-Dorf Oradour-sur-Glane, 23 Kilometer nordwestlich von Limoges, war bis zum 10. Juni 1944 ein idyllischer, vom Krieg unberührter Flecken. Doch an diesem Tag umstellten 150 Soldaten der SS-Division »Das Reich« den Ort, trieben die Einwohner zusammen, erschossen die Männer, pferchten Frauen und Kinder in die Kirche und zündeten das Gotteshaus sowie alle anderen Gebäude an. 642 Menschen starben.«

……….

Und die Wahrheit? Nachstehend der Tatsachenvorgang:.

1. Oradour-sur-Glane und Oradour-sur-Vayres, beides Ortschaften im Raum von Limoges – dienten den kommunistischen Partisanen und ihrer sowjetrussischen Führung als Depot- und Ausfallschwerpunkte.

2. Oradour-sur-Glane war nach amtlichen Unterlagen nicht nur Waffenplatz der Partisanen, sondern auch Befehlszentrale eines höheren Maquis-Stabes. Das hat der damalige Maquis-Chef in der Dordogne, Jugie alias »Gao«, 1969 in Paris offen bestätigt.

3. Auf das Konto dieser Partisanen, deren oberster Kommandant der charakterisierte Sowjet-Oberst und berüchtigte Massenmörder Guingouin war, ging eine

  • Vielzahl aus dem Hinterhalt gemeuchelter deutscher und französischer Soldaten,
  • ermordeter französischer Zivilisten,
  • vergewaltigter und zu Tode gefolterter Rote-Kreuz-Schwestern und Nachrichtenhelferinnen,
  • sadistisch umgebrachter deutscher Offiziere,
  • nach entsetzlichen Martern getöteter deutscher Verwundeter,
  • die in einer Blutorgie abgeschlachteten Landesschützen
  • der Garnison in Tülle,
  • die Massenmorde an gefangenen deutschen Eisenbahnernund Sanitätssoldaten usw.

4. Auf dem Marsch an die Invasionsfront erlitt die 2. SS-Panzerdivision »Das Reich« seitens der Partisanen beträchtliche personelle und materielle Verluste.

5. Der Kommandeur des III./SS-Panzergrenadier-Regiments 4, Sturmbannführer Helmut Kämpfe, fiel einem Partisanen-Kommando aus Oradour-sur-Vayres in die Hände und erlitt nach unmenschlicher Folterung am 10. Juni 1944 in Oradour-sur-Glane den Flammentod.

6. Auf der Suche nach Sturmbannführer Kämpfe stieß die 3. Kompanie des I./SS-Panzergrenadier-Regiments 4 kurz vor Oradour-sur-Glane auf die Leichen gefesselt ermordeter deutscher Verwundeter und kurz darauf auf den verstümmelten Körper eines deutschen Offiziers. Die Kompanie, von französischen Miliz-Soldaten begleitet, mußte erst Feindwiderstand brechen, ehe sie den Ort besetzen konnte.

7. Wie sich herausstellte, enthielten fast alle Gebäude Waffen- und Munitionslager.

8. Der Kommandeur des I. Bataillons/Sturmbannführer Diekmann, ließ die unbeteiligten Frauen und Kinder in die Kirche evakuieren und die festgenommenen Männer – Einwohner und Partisanen – aus Sicherheitsgründen in Schuppen und Garagen fest setzen.

9. In der Kirche führten plötzlich explodierende Munitions- und Sprengstoffkisten, die von den Partisanen sowohl im Schiff als auch im Turm deponiert waren, zur Katastrophe. Die Deckengewölbe stürzten ein, die Glocke schmolz und fiel als glühende Masse vom Turm, die Kirche brannte aus. Nur wenige Frauen und Kinder konnten von den deutschen Soldaten aus der entstandenen Feuerhölle gerettet werden.

10. Angaben aus der französischen Bevölkerung zufolge hatten kommunistische Exilspanier ohne Rücksicht auf die hier isolierten Menschen eine Sprengladung gezündet, um ihre Flucht zu verschleiern und das Depot dem Zugriff der Deutschen zu entziehen.

11. Nach den in der Kirche erfolgten Detonationen kam es bei den Scheunen zu einer Schießerei, der die Mehrzahl der Maquisards zum Opfer fiel.

12. Sturmbannführer Diekmann ordnete die Niederbrennung der Häuser an. Diese Maßnahme war durch einschlägige Befehle des Oberbefehlshabers West vom 3. Februar und vom 8. Juni 1944 sowie des zuständigen LXVI. Reserve-Armeekorps vom 8. Juni 1944 gedeckt.

13. Sturmbannführer Diekmann meldete persönlich die Ereignisse in Oradour. Sein Regimentskommandeur, der damalige Standartenführer Silvester Stadler, reichte hierauf einen Tatbericht beim Divisionsgericht ein und veranlaßte damit eine kriegsgerichtliche Untersuchung.

14. Die erwähnten Tatsachenvorgänge fanden Berücksichtigung:

Der Schauprozeß in Bordeaux (1953) folgte ausschließlich innenpolitischen Beweggründen, nachdem General Charles de Gaulle bereits 1944 den Verschluß aller wesentlichen Oradour-Akten für die Dauer von 50 Jahren angeordnet hatte.

Todesurteile wurden nicht vollstreckt. Alle Verurteilten wurden bald amnestiert und in die Freiheit entlassen. Die Sperrfrist für die in den Archiven befindlichen Akten allerdings wurde bis zum Jahr 2039 verlängert.

So gefährlich scheint in Frankreich die Wahrheit zu sein!

Es ist nur abgefeimtesten Volksverderbern in deutschen Landen vorbehalten, ohne Rücksicht auf bereits historisch gewordene Geschehnisse fortgesetzt infame Lügen zu verbreiten und einst pflichtgetreue Soldaten betrügerisch mit »Blutbädern« zu belasten, die nie stattgefunden haben.

Lothar Greil

Quellen- und Literaturhinweise:

– Martin Jenke, Verheimlichte Tatsachen, München 1981.

– Herbert Taege, Wo ist Kain? Enthüllungen und Dokumente zum Komplex Tülle und Oradour, Lindhorst 1981.

– Herbert Taege, Wo ist Abel? Weitere Enthüllungen und Dokumente zum Komplex Tülle und Oradour, Lindhorst 1985.

– H. W. Schimmelpfeng, Auf dem Stundenplan, Folge 8, Stichworte Lusitania, Lidice, Oradour, Bochum 1985.

– Dr. Heinrich Wendig, Richtigstellungen zur Zeitgeschichte, Heft 6. Der Fall Oradour, Tübingen 1994.

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Quelle: Auf dem Stundenplan – Folge 20 • UN 7/1994

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