Alliierte Zensur – Die größte Bücherverbrennung aller Zeiten

Die größte Büchervernichtung aller Zeiten mit dem Ziel der Auslöschung der deutschen Kultur und der totalen Vernichtung der kollektiven Erinnerung der Deutschen fand nach 1945 durch alliierte Besatzungstruppen an deutschem Kulturgut statt.

Alliierte Bücherverbrennung in der SBZ.jpgDie Vernichtung geht zurück auf den Kontrollratsbefehl Nr. 4 vom 13. Mai 1946, um die geplante Umerziehung der Deutschen wirksam durchführen zu können. Die „Liste der auszusondernden Literatur“ wurde dabei zuerst in der damaligen SBZ in Mitteldeutschland erstellt, später von den drei westlichen Besatzungszonen eilfertig übernommen. Darüber hinaus gab es in jeder Besatzungszone West- und Mitteldeutschlands weitere eigene Listen mit ebenso zensierten Schriften. Insgesamt wurden 35.743 Titel und Schriften aus Bibliotheken und Büchereien ausgesondert und vernichtet. Darunter auch Zigaretennbilderalben, Deutsche Heldensagen und Kinderbücher. Für Bücherreihen und Zeitschriften wurden darüber hinaus sogenannte „Gruppenverbote“ verhängt, die dann für sämtliche Auflagen, Ausgaben und Jahrgänge galten. Bei dem Ziel der Büchervernichtung bestand traute Einigkeit zwischen der sowjetischen Besatzungsmacht einerseits und den westlichen Siegermächten andererseits.

„Das Interesse beider Systeme war es, in erster Linie die Ausstrahlungskraft des Gedankens der Volksgemeinschaft im Innersten zu zerstören und damit schon im Ansatz eine Wiederholung dieses augenscheinlich aussichtsreichen Versuchs der Überwindung des Liberalkapitalismus zu verhindern. Die Weiterverfolgung dieses Kriegszieles über den Waffenstillstand hinaus offenbarte sich in der Indizierung von 35.743 deutschsprachigen Buchtiteln als „Träger nationalsozialistischen Gedankenguts“ durch den Alliierten Kontrollrat mit der sich daran anschließenden größten Büchervernichtung der Weltgeschichte.“

Im Gegensatz zur nichtstaatlich organisierten Aktion wieder den undeutschen Geist des Jahres 1933, die alleinig eine kulturelle Reinigung Deutschlands nach der Zersetzung während der Weimarer Zeit zum Ziel hatte und in ihrer Symbolik durch nichts mit der alliierten Büchervernichtung vergleichbar ist, war der Zweck der alliierten Büchervernichtung die totale kulturelle Zerstörung ihres außenpolitischen Konkurrenten Deutschland. Kein Deutscher hat es jemals gewagt, das Kulturgut eines anderen Landes so anzutasten oder gar gezielt zu zerstören in einer Weise, wie dies gegen Deutschland durchgeführt wurde. Während des anglo-amerikanischen Terrorbombenkrieges gegen deutsche Städte waren schon bereits zuvor Millionen von Büchern verbrannt, darunter unwiederbringliche Kulturschätze.

Die Lizenzzeitungen waren Ausgangspunkt der Entwicklung der antinationalen gleichgeschalteten Massenmedien, deren Aufgabe die Ausformung der öffentlichen Meinung ist.

In Deutschland gab es von 1933 bis 1945 eine „Deutsche Zentralpolizeistelle für die Bekämpfung unzüchtiger Bilder, Schriften und Inserate“, deren Beamte nach billigem Ermessen Bücher entwendeten. Die alliierten „Säuberer“ streiften ähnlich Büchersammlungen durch und extrahierten Bände vor Ort.

Die Liste beginnt einleitend:

Folgende Gruppen von Büchern sind im ganzen zu sperren, ohne daß die Titel einzeln aufgeführt werden:
  1. Die Schulbücher aus den Jahren 1933-1945.
  2. Die Baupläne für Modelle von Flugzeugen, Kriegsschiffen und Kriegsfahrzeugen, in der Regel mit gedruckten Anleitungen versehen.
  3. Die Dienstvorschriften des Heeres, der Luftwaffe und der Marine.
Folgende Einzelschriften sind zu sperren (…)

Bücher in Privatbesitz waren von der Bücherverbrennung nach der „Befreiung“ 1945 in der Regel jedoch nicht betroffen und konnten, wenn auch zumeist heimlich, in den folgenden Jahrzehnten weitergereicht und gelesen werden. In der SBZ wurden auch private Büchersammlungen durchschnüffelt und gegebenenfalls der Vernichtung zugeführt. Darüber hinaus ist jedoch derzeit der antiquarische Vertrieb einiger dieser Bücher in der BRD nicht (mehr) eingeschränkt.

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Quelle: Metapedia

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