Ausländische Freiwillige der Wehrmacht

Ausländische Freiwillige der Wehrmacht waren militärische Einheiten im Zweiten Weltkrieg, die aus Angehörigen fremder Staaten gebildet wurden und die in der Wehrmacht dienten. Ihre Soldaten stammten aus neutralen und verbündeten Ländern oder solchen, die vom Deutschen Reich aus präventivkriegstaktischen Gründen besetzt worden waren. Nach dem Wehrgesetz vom 21. Mai 1935 durften nur Soldaten „arischer Abstammung“ dienen, im Wehrgesetz vom 26. Juni 1936 wurde im § 15 des Wehrgesetzes die Arier-Klausel gelöscht, nun durften auch „Nicht-Arier“ dienen, auch „jüdische Mischlinge“ konnten in der Wehrmacht dienen, aber nicht Vorgesetzte sein. Ab 1939 konnten auch „Ausländer“, die als „Volksdeutsche“ eingestuft wurden, dienen, ab 1941 offiziell auch Ausländer im Allgemeinen. Auch ausländische Frauen wurden verpflichtet, ihre Zahl ist nicht bekannt.

Insoweit die Soldaten die Staatsangehörigkeit von Kriegsgegnern Deutschlands besaßen, wird dieser Dienst in der Wehrmacht als „militärische Kollaboration“ bezeichnet. Alleine in den Ostlegionen der Wehrmacht, in der Wlassow-Armee und in anderen Einheiten dienten zusammen über eine Million Sowjetbürger. Auch bei der Waffen-SS gab es Hundertausende Freiwillige (→ Ausländische Freiwillige der Waffen-SS).

Frisch dekorierte kroatische Jäger-Offiziere der Wehrmacht vom Verstärkten (kroatischen) Infanterie-Regiment 369 vor Stalingrad am 24. September 1942. V. l. n. r.: Major Tomislav Brajković, Oberleutnant Blago Zlomislić, Hauptmann der Artillerie Vasilije Maljgin und (ganz rechts) ein deutscher Major.

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Ausländische Verbündete und Freiwillige der Wehrmacht

Gemeinsam mit der Wehrmacht kämpften im Zweiten Weltkrieg Truppenteile unterschiedlicher Stärke folgender Staaten:

  • Italien (bis Juli 1943 (Fall Achse); danach Italienische Waffen-SS bis 1945)
  • Finnland (bis Februar 1944), darunter 350 VS-Amerikaner finnischer Abstammung der „Finnisch-amerikanischen Legion“ (Amerikanuomalainen). Die ASL bestand aus 2 Kompanien.
  • Rumänien (bis 23. August 1944, freiwillige Legionäre der „Eisernen Garde“ bis Mai 1945)
  • Ungarn (bis Ende 1944, bis Februar 1945 in Budapest bei der Schlacht um Ofen-Pest)
  • Slowakei (bis Anfang 1945)
  • Bulgarien (bis September 1944)
  • Kroatien (bis Anfang 1945)
  • Sowjetunion, etwa 4- bis 600.000 in u. a. der Russischen Befreiungsarmee, Ostlegionen, Polizei und weitere Sonderverbände (der Wehrmacht in operativen Fragen unterstellt)
  • Spanien (Freiwillige; ab den Kämpfen um Leningrad 1942 → Blaue Division)

Sonstige Truppen:

  • Volksdeutsche und ausländische Freiwillige
  • etwa 600.000 Hilfswillige, unter anderem Soldaten der Roten Armee und ethnische Minderheiten in der Sowjetunion
  • Indien (Legion „Freies Indien“)
  • Naher Osten (Legion „Freies Arabien“)
  • Schweden, alleine im Winterkrieg 1941/42 kamen aus Schweden 8.760 Freiwillige des Korps „Svenska Friviligenkaren“ und gut 900 Freiwillige des Bataillons „Svenska Frivilligbataljonen“, die sich der Wehrmacht angeschlossen haben, danach kamen Dänen, Norweger und Esten dazu.

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Auch Koreaner dienten bei der Wehrmacht: Yang Kyongjong (links) mit seinen deutschen Kameraden in der Normandie (Utah Beach) am 6. Juni 1944. Die Männer werden von Angehörigen einer Luftlandedivision der United States Army verhört und registriert

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Ausländer bei der Kriegsmarine und Luftwaffe

Nicht nur im Heer dienten Massen von Ausländern, auch die Kriegsmarine bediente sich der Möglichkeit von Freiwilligen. Die Anzahl der ausländischen Freiwilligen der Kriegsmarine lag bei etwa 10.000. Diese Marineangehörigen trugen die blaue bzw. feldgraue Uniform der jeweiligen Einheit der Kriegsmarine, in die sie eingegliedert waren, allerdings ergänzt um ein Ärmelschild und (für die sogenannten Ostfreiwilligen) eine Landeskokarde statt der deutschen Kokarde.

Es wurden Ärmelabzeichen für Dänen, Flamen, Wallonen, Niederländer, Spanier, Finnen, Esten, Letten, Franzosen, Kroaten, Galizier, Kaukasier und Ukrainer ausgegeben. Als einzige geschlossene Marineeinheit von ausländischen Marinefreiwilligen gab es eine kroatische Marinelegion in Bataillonsstärke, die mit gut 1.000 Mann und erbeuteten sowjetischen Kleinfahrzeugen am Schwarzen Meer für Sicherungsaufgaben eingesetzt wurde.

Weiter existierte noch eine ca. 1.500 Mann umfassende dänische Marinewacheinheit, für die es eine eigene Uniformierung aus Beständen der Landespolizei gab. Für den Marinestützpunkt La Pallice (u. a. mit einem U-Boot-Bunker) wurde Anfang 1943 eine ca. 300 Mann starke französische Kriegsmarinewerftpolizei geschaffen, die eine ähnliche Uniform wie die Dänen trugen. Neben einem Hoheitszeichen ähnlich dem der Polizei am linken Oberarm wurde am rechten Ärmel ein französisches Wappenschild getragen.

Auch die Luftwaffe hatte zahlreiche Freiwillige vom Flugzeugführer bis zum Wachsoldaten der Fliegerhorste. Hier ein repräsentatives Beispiel: Einer der germanophilsten Dänen war Poul Sommer, ein Leutnant und Marineflieger der Königlichen Dänischen Luftwaffe, der sich (mit sechs weiteren dänischen Jagdfliegern und einem Kampfflieger) zur deutschen Luftwaffe meldete. Er kämpfte im Jagdgeschwader 54 an der Ostfront, wo er mehrere feindliche Flugzeuge abschoss. Später wurde er zum Jagdgeschwader 27 nach Sizilien kommandiert, wo er weitere Erfolge zu verzeichnen hatte. Nach seiner Rückkehr nach Dänemark war er für die Schaffung einer Wacheinheit verantwortlich, die die Flugplätze und Einrichtungen der Luftwaffe in Dänemark schützen sollte. Diese Einheit war das „Vagtkorpset det tyske Luftvaaben i Danmark“ (Wachkorps der deutschen Luftwaffe in Dänemark). Dieses wurde üblicherweise „Sommers Vagtkorps“ genannt. Die Angehörigen dieses Wachkorps trugen die blau-grauen Uniformen der deutschen Luftwaffe. Wie üblich waren die Offiziere meist Deutsche. Im Februar 1944 eröffnete die Einheit seine eigene Korps-Schule (Korpset Skole) in Jonstrup. Insgesamt beinhaltete das Korps 1.200 Mann, aufgeteilt in fünf Kompanien (eine in Kopenhagen und die anderen auf Flugfeldern in ganz Dänemark verteilt).

Soldaten der Turkistanischen Legion in Frankreich beim Schach

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Weitere Einheiten (Auswahl)

  • Légion des volontaires français contre le bolchévisme
  • 1. Kosaken-Division
  • XV. Kosaken-Kavallerie-Korps
  • Kroatische Legion
  • Deutsch-Arabische Legion
  • Division „Weißer Adler“
  • Legion „Freies Arabien“
  • Sonderverband „Bergmann“
  • Kroatische Legion
  • Deutsch-Arabische Legion

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Bildergalerie

Deutsche Landser und ihre schwarzen Hilfskräfte im Zweiten Weltkrieg

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Dunkelhäutiger ausländischer Freiwilliger der Wehrmacht mit EK 2, Infanteriesturmabzeichen und Verwundetenabezeichen

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Freiwilliger der Wehrmacht in Splittertarn

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Asiatische Freiwillige des Ost-Bataillons 43 nach der Gefangennahme durch die United States Navy in der Normandie

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Plakat zur Anwerbung britischer Freiwilliger für die Wehrmacht

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Freiwillige der Wehrmacht aus Asien

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Nationale Feierstunde der Zentrale Freies Indien (Azad Hind) in Berlin im November 1943 anläßlich der Gründung der Provisorischen Indischen Nationalregierung durch Subhas Chandra Bose. Staatssekretär Wilhelm Keppler spricht

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Soldaten der Legion „Freies Indien“ erhalten Ausbildung von einem deutschen Unteroffizier, Bordeaux Februar 1944

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Inspektion einer Kompanie der Legion „Freies Indien“ mit deutschen Führern in Frankreich, 1944

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Ein Bild der Kameradschaft, das von der Nachkriegsgeschichte gerne verleugnet wird

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Mit Sturmabzeichen ausgezeichnete stolze sowjetische Freiwillige der Wehrmacht mit Angehörigen in der Sowjetunion

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Leutnant Sant Singh

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Glücklicher Ausländischer Freiwilliger in der Wehrmacht

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Ukrainische Freiwillige der Wehrmacht an der Ostfront, 15. Juli 1942

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Glücklicher Reichsneger in der Wehrmacht mit Kameraden

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Black People in Nazi Germany

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The Proof of Arabs and Black Nazis 1942-1944

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HITLER’S MultiRacial Multicultural Army’s

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Quelle: Metapedia

6 thoughts on “Ausländische Freiwillige der Wehrmacht

  1. Interessant, das wird ja auch alles tunlichst verheimlicht. Mein ganzes Weltbild wird soeben auf den Kopf gestellt, ich fühle mich verraten, angelogen und verarscht von der jetzigen Geschichtsschreibung. Kann es sein, das wir wirklich alle belogen wurden?

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    1. Hallo „Ronald“, herzlich willkommen hier.

      Leider kann ich Dir keine schönere Antwort geben als – JA. Die ganze Welt wird belogen mit gefälschter Geschichtsschreibung, bis ins Mittelalter und davor. Die Bibel, wahrscheinlich keinesfalls älter als tausend Jahre, die Römer, sie gab es als solche nicht – WIR waren die Römer, das „Heilige Römische Reich“. Den Zusatz „Deutscher Nation“ gibt es erst seit ein paar Jahrhunderten, da alle Römer Deutsche waren.

      Lug und Betrug in immensem und unvorstellbarem Ausmaß – nur zur Vernichtung der Völker und ihrer Identitäten, ihrer wahren Wurzeln, um die „Neue jüdische Weltordnung“ errichten zu können.

      Gruß, Annette

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    2. „Mein ganzes Weltbild wird soeben auf den Kopf gestellt“

      Das ist auch die einfachste Möglichkeit die Wahrheit zu erkennen. Nimm das Gegenteil des „Gelernten“ an und dies kommt der Wahrheit schon sehr nahe oder ist die Wahrheit.

      „Kann es sein, das wir wirklich alle belogen wurden?“

      Wir wurden nicht nur alle belogen sondern dies sogar in fast allen Teilen der heutigen Wissenschaften. Man darf praktisch nicht für wahr annehmen, was uns erzählt wird und soll lieber selbst sich ein tragfähiges Bild zusammenbasteln. Es kann jedenfalls nicht fälscher sein als das, was uns erzählt wird.

      Wenn an irgendeiner Stelle einem etwas unlogisch zu sein scheint bzw. ein Widerspruch auftaucht, müssen sofort die Alarmglocken laut läuten. Meist ist es so, daß auf einer Lüge oder einem Unsinn ein ganzes weiteres riesiges Gebäude errichtet wurde. Das heißt, dieses Gebaude braucht man dann gar nicht mehr weiter zu untersuchen. Das erspart sehr viel Arbeit, welche man lieber in die Errichtung eines eigenen Gebäudes steckt.

      Selbst wenn man nur ein Stockwerk weiter kommt, weiß man schon etwas mehr.
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